30.11.2021 - 12:58

RETRO CLASSICS BAVARIA®: „Mercedes aus der Steiermark“

Vom Bundesgrenzschutz bis zum Vatikan: In seiner mehr als 50-jährigen Modellgeschichte hat das Mercedes G-Modell den unterschiedlichsten Einsatzzwecken gedient. Eine Sonderschau auf der RETRO CLASSICS BAVARIA® 2021 (3. bis 5. Dezember) bietet einen interessanten Überblick.

Weltweit begehrter Allrounder: Nürnberger Messe für Fahrkultur präsentiert Sonderschau zum „G-Modell“ (3. bis 5. Dezember)

Er ist ein quicklebendiges Stück Automobilgeschichte, das seit Ende der Siebziger fest zum Straßenbild gehört: Der Geländewagen von Mercedes-Benz, kurz: G-Klasse oder auch G-Modell, hat sich seit 1979 zumindest äußerlich kaum verändert. Motor, Ausstattung und Sicherheit wurden freilich regelmäßig überarbeitet und unterschiedlichsten Kundenansprüchen angepasst. Bis heute verlässt das in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Steyr-Daimler-Puch-Konzern entwickelte Modell die Werkshallen in Graz, aber auch als Oldtimer ist der „Mercedes aus der Steiermark“ heißbegehrt. Auf der RETRO CLASSICS BAVARIA® sind einige ausgewählte Exemplare in einer Sonderschau zu sehen (Halle 3A, Stand Nr. 210).

„Das Faszinierende am G-Modell ist, dass es sich um ein praktisch unverändertes Modell handelt – einmal abgesehen davon, dass der Wagen immer schicker geworden ist“, erklärt Till von der Hellen vom Wendelsteiner Autohaus Löhlein, das die Sonderschau ausrichtet. „An den Proportionen und Formen jedenfalls hat sich nicht viel verändert. So etwas gibt es sonst nur noch beim Porsche 911.“ Besonders interessant seien dabei die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des robusten Premium-Offroaders.

In der Tat: Bei Behörden, Kommunen, beim Militär und beim Bundesgrenzschutz ist der Allrounder seit jeher ebenso beliebt wie bei Forstwirten oder Hobbyjägern. Auch der Vatikan ließ sich 1980 von der deutschen Technik „made in Austria“ überzeugen und orderte eine Sonderanfertigung mit Aufbau aus Sicherheitsglas – das berühmte „Papamobil“. Mit mehr als 50 Jahren auf der Motorhaube, so von der Hellen, sei das G-Modell heute jedoch „vor allem ein Lifestyle-Objekt, ein rares Gut mit bis zu zwei Jahren Lieferzeit“.

Die Sonderschau umfasst Fahrzeuge verschiedener Baujahre, anhand derer die sanfte Modellpflege besonders gut sichtbar wird. Den Anfang auf der Zeitschiene macht ein Veteran: Der G 280 (1986) steht stellvertretend für die erste, lange Zeit gebaute Serie. Mit seinem PS-starken V8-Motor und neu gestalteten Alurädern richtete sich der G 500 (2003) später an die anspruchsvolle SUV-Kundschaft, wohingegen der G 350 professional (2017) eine Rückwendung zur Einfachheit markiert. Von der Hellen: „Alles wurde wieder reduziert, der Wagen hat nicht einmal elektrische Fensterheber oder Teppichböden.“ Als topaktuelles Modell schließlich glänzt ein Mercedes-AMG G 63 aus dem Jahre 2021 – ein luxuriös ausgestatteter Kraftprotz, der das Beste aus Gestern und Morgen in sich vereint.

www.mercedes-benz-loehlein.de

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